Blaulichtorganisationen
Aktuelles
Freiwillige Feuerwehr Schwarzenberg
Laut mündlicher Überlieferung unseres langjährigen Feuerwehrkameraden, Herrn Anton Binishofer, geb. 1915, welcher von 1952 – 1968 auch Feuerwehrkommandant unserer Wehr war, wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenberg vom damaligen Schullehrer Herrn Otto Drexler im Jahre 1926 gegründet.
Damals war die Feuerwehr Schwarzenberg nur eine Filiale und gehörte der Feuerwehr Wiesmath an. Der erste Hauptmann hieß Heissenberger Alois, Stellvertreter war Binishofer Johann. Die FF Schwarzenberg besaß damals eine Schubkarren-Handspritze. Diese Spritze wurde in einer alten Kapelle untergebracht.
Im Jahre 1928 wurde das erste Gerätehaus errichtet. Im Jahre 1929 wurde die Feuerwehr Schwarzenberg eine eigene Wehr. Im Jahre 1934 wurde die erste Motorspritze angekauft. In den Jahren 1943 – 1945, als die letzten noch rüstigen Männer in den Krieg ziehen mussten, wurden die jungen Frauen und Mädchen zum Feuerwehrdienst herangezogen. Feuerwehrhauptmann war damals ein älterer Kamerad, Reinhofer Julius, geb. 1890. Die Frauen fuhren damals mit Pferdewagen und Motorspritze zum Einsatz. Am 26.12.1946 erfolgte die Neuaufstellung der Feuerwehr Schwarzenberg. Bei der Neuaufstellung meldeten sich freiwillig 25 Mann.
Gewählt wurden:
Hauptmann: Eidler Franz
Hauptmannstellvertreter: Zodl Johann, sen.
Schriftführer: Beisteiner Karl
Am 06.06.1948 wurde ein Lastwagen der Marke Krupp angekauft. Am 23. Juli 1948 – Autounfall in Schwarzenberg, wobei der Hauptmann Eidler Franz den Tod fand. Im Jahre 1961 wurden die neue Motorspritze der Marke VW, sowie der dazugehörige Anhänger gekauft. Im Jahre 1985 wurde ein Allrad-Kleinlöschfahrzeug der Marke Pinzgauer angekauft. Später wurde auch ein Mannschaftstransportfahrzeug (VW-BUS) angekauft. Im Jahre 1988 wurde das derzeitige Gerätehaus errichtet.
Die bisherigen Kommandanten unserer Wehr waren:
HEISSENBERGER Alois 1926-1932
BINISHOFER Johann 1932 - 1935
REINHOFER Julius 1935 - 1946
EIDLER Franz 1946 - 1948
ZODL Johann, sen. 1948 - 1949
WOHLFAHRT Karl 1949 - 1952
BINISHOFER Anton 1952 - 1968
ZODL Johann, jun. 1968 - 1976
BEISTEINER Heinrich 1976 - 2004
BEISTEINER Peter 2004 - 2021
SEIDEL Hans-Jürgen 2021 - lfd.
Das derzeitige Kommando besteht aus:
Kommandant: OBI Seidel Hans-Jürgen
Kommandantstellvertreter: BI Beisteiner Bernhard
Leiterin des Verwaltungsdienstes: V Beisteiner Christina
Der derzeitige Mannschaftsstand beträgt:
29 Mitglieder, davon: 20 Aktive und 9 Reserve
Kontakt
Seidel Hans-Jürgen, OBI
seidelhans-juergen@hotmail.com
Ansprechperson 2
Beisteiner Bernhard, BI
Freiwillige Feuerwehr Wiesmath
Hier gehts zur Homepage der FF-Wiesmath
Kontakt
Hauptstraße 26, 2811 Wiesmath
Ansprechperson 1
Ostermann Harald, OBI
Ansprechperson 2
Walli Jürgen, FT
Polizeiinspektion Wiesmath
Die Polizeiinspektion Wiesmath gibt es in dieser Form erst seit 01.06.2002. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Gendamerieposten Wiesmath und Hochwolkersdorf zusammengelegt. Der neue Gendamerieposten Wiesmath erhielt aus diesem Anlass in Wiesmath, Hauptstraße 12, im Obergeschoß der neuen Raiffeisenkasse eine neue Unterkunft in der Größe von 272 m².
In der Gemeinde Wiesmath besteht seit seit 1878 ein Gendamerieposten. Aufgrund der Größe des Überwachungsgebietes und der fehlenden Verkehrsmittel bestand bis in die 60er-Jahre eine Expositur in der entlegenen Rotte Neumühle (bis 1921 Staatsgrenze zu Ungarn).
Das Überwachungsgebiet der Polizeiinspektion umfasst die Gemeinden Wiesmath, Hollenthon, Bromberg, Lichtenegg, Hochwolkersdorf und Schwarzenbach mit einem Flächenausmaß von 174,5 km², derzeit ca. 8500 Einwohner und einem Straßennetz von ca. 380 km Landes- und Gemeindestraße.
Wenn man die Chroniken der einzelnen Dienststellen durchblättert, so kommen immer wieder die Schlagworte Brand, Selbstmord, tödliche Arbeits- und Verkehrsunfälle und Unwetter vor, bis dann ab den 70er-Jahren auch schwere Eigentumsdelikte und auch schwere Tötungsdelikte bis zum Mord aufscheinen. Hier einige interessante Chronikeintragungen:
1895 - Überschwemmung mit mehreren Toten in Schwarzenbach nach einem Wolkenbruch am Annaberg, wobei es in Schwarzenbach keinen Tropfen regnete.
1961 - ein in Hollenthon ansässiger Winkelschreiber verleitet, in Zusammenarbeit mit mehreren Bürgermeistern, über 200 Personen dazu, falsche Schadensmeldungen über Kriegs- und Besatzungsschäden vorzulegen. 6 Monate Erhebung durch 2 Beamte, 1 Bürgermeister abgesetzt, Schadenshöhe 1,2 Millionen.
Winter 1962/1963 - 60% des Wildbestandes erfroren bzw. verhungert, Versorgung der Bevölkerung wochenlang nur mit Pferdeschlitten möglich.
1977 - Raubüberfall auf Raika Wiesmath, bis heute ungeklärt.
1978 und 1979 steht in der Chronik "Die Sicherheitsverhältnisse im Rayon sehr günstig, keine Eigentumsdelikte im abgelaufenen Jahr"
1978 - Massenschlägerei in Hochwolkersdorf von Zuhältern und Türken mit Einheimischen.
1981 - Großbrand nach Blitzschlag in Gleichenbach, 5 Bauernhöfe abgebrannt.
1982 - Ballbesucher aus Bez. Neunkirchen in Schwarzenbach bei Raufhandel durch Halsstich getötet.
1982 - Fleischhauer aus Mattersburg wird in Hochwolkersdorf der Führerschein abgenommen. Er bricht am Gendamerieposten ein und holt sich den Führerschein wieder.
1991 - Arbeitsloser Mann aus Sigleß lässt sich mit einem Taxi nach Schwarzenbach zu seinem Onkel bringen und ersticht den Taxler kurz vor dem Ziel.
1999 - In Lichtenegg wird ein Suchtgiftdepot mit 150 kg Marihuana ausgehoben.
2004 - Bombendrohung gegen designierten Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer beim Keltenfest in Schwarzenbach, Tat geklärt.
Text auszugsweise aus POLIZEI NÖ 1/2007 (Anton Schnabl)
Kontakt
Hauptstraße 12, 2811 Wiesmath
Rotes Kreuz
Am 20. November 1977 wurde in Wiesmath feierlich eine Ortsstelle des Roten Kreuzes Wiener Neustadt eröffnet. Gegründet wurde die Rettungsstelle, weil die Anfahrtszeit von Wiener Neustadt in die vordere Bucklige Welt immerhin eine halbe Stunde beträgt. Als erste Garage für das Rettungsfahrzeug wurde die damalige Arztgarage neben dem Kindergarten verwendet. Im Zuge des Umbaus des Feuerwehrhauses wurde die alte Garage abgerissen und im neuen Amtshaus eine Doppelgarage inklusive eines Mannschaftsraumes für unsere Rotkreuz-Ortsstelle eingeplant, welche von 1991 bis 2017 genutzt wurde.
Im Oktober 2016 erfolgte der offizielle Spatenstich für das „Projekt Blaulicht“ der Marktgemeinde Wiesmath, im Zuge dessen auch eine neue Ortsstelle für das Rote Kreuz errichtet wurde. Mit der Eröffnung am 10.09.2017 wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben. Durchschnittlich werden mit einem Rettungswagen vom Typ VW T6 Hochdach jährlich ca. 1.000 Ausfahrten mit ca. 45.000 km gefahren. Seit Jahresbeginn 2012 sind 5 First Responder der Rotkreuz-Ortsstelle Wiesmath im Gemeindegebiet von Wiesmath, Hochwolkersdorf, Schwarzenbach und Bromberg im Einsatz. First Responder („Erstversorger“) sind Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst, die ehrenamtlich in der Freizeit - wenn verfügbar - parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden. First Responder sind Helfer vor Ort, die zu Hause alarmiert werden, wenn sie gegenüber dem Rettungsdienst einen Zeitvorsprung haben.
Ortsstelle Wiesmath: Hauptstraße 26, 2811 Wiesmath
Ortsstellenleiter Martin Braunstorfer, MSc
Ortsstellenleiter-Stv. Bernhard Gartner
Kontakt Bezirksstelle Wiener Neustadt:
Rotes Kreuz Wiener Neustadt
Grazer Straße 41, 2700 Wiener Neustadt
wiener-neustadt@n.roteskreuz.at
Kontakt
Hauptstraße 26, 2811 Wiesmath
Ansprechperson 1
Braunstorfer Martin, MSc, Ortsstellenleiter
martin.braunstorfer@n.roteskreuz.at
Ansprechperson 2
Gartner Bernhard, Ortsstellenleiter-Stv.
bernhard.gartner@n.roteskreuz.at